Automatisierte IT-Workflows für Forschungs-einrichtungen
Corthix orchestriert Eingaben, APIs, Automatisierungstools und Freigaben in einem durchgängigen Workflow.
Ganz einfach erklärt:
Die Software sorgt dafür, dass IT- Infrastruktur Aufgaben (Aktionen) automatisch, zuverlässig und ohne manuelles Eingreifen ablaufen.
Eine automatisierte Serverbereitstellung mit Corthix läuft dann so:
- Der Benutzer konfiguriert den Server nach seinen Wünschen
- Zusätzliche Daten werden über APIs automatisch ergänzt
- Server werden automatisch erstellt
- Konfigurationen werden selbstständig ausgeführt & weitere Aktionen können integriert werden
- Alle Beteiligten werden informiert, sobald alles fertig ist
Sie legen einmal in einem Workflow fest, welche Aktionen in welcher Reihenfolge passieren sollen– und danach läuft alles automatisch im Hintergrund.
Ihr schneller Einstieg in die individuelle Prozessautomatisierung
Die Software lässt sich flexibel einrichten und an die eigenen Anforderungen anpassen. Nach dem Auschecken des Repositories kann man entweder das System über docker compose starten oder eine manuelle Einrichtung mit Python und eigener Datenbank durchführen.
Es gibt weiterhin schon fertige Module, die genutzt werden können. Diese enthalten vorbereitete Aktionen, die sofort verwendet werden können. Danach wird die notwendige Umgebung vorbereitet, damit die Software zuverlässig laufen kann, inklusive der benötigten Dienste für Datenhaltung, Kommunikation und Verarbeitung.
Anschließend wird das System konfiguriert und an den jeweiligen Einsatzfall angepasst. Teams können eigene Module erstellen und darin individuelle Aktionen beziehungsweise Tasks definieren. Diese Actions werden als Python-Skripte geschrieben, sodass eigene Prozessschritte gezielt entwickelt und in das System eingebunden werden können.
In der Benutzeroberfläche lassen sich diese eigenen Actions dann mit den bereits vorhandenen Bausteinen kombinieren. So entstehen individuelle Workflows, die genau auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten sind.
Sobald diese Abläufe zusammengestellt sind, stehen sie den Nutzerinnen und Nutzern direkt zur Verfügung. Dadurch können wiederkehrende Prozesse strukturiert, automatisiert und einfach bedient werden — ohne dass die Endanwender die technischen Details kennen müssen.
Welche Prozesse können gesteuert werden?
- Corthix ermöglicht die einfache Erstellung sehr individueller Workflows
- Name und Label des jeweiligen Workflows können festgelegt werden
- Die gewünschten Aktionen (Actions) des Workflows können unterschiedlichste Aufgaben erfüllen, kommen aus dem Code und werden einfach hinzugefügt
- Workflows werden in Corthix als Ablaufdiagramme visuell und übersichtlich dargestellt
Actions können per Mausklick im Ablaufdiagramm bearbeitet werden
- Label und Parameter der Action können gesetzt werden
- Parameter einer Action die nicht gesetzt werde, werden beim Start des Workflows abgefragt
- Es kann eine Previous Action gesetzt werden, um Abläufe zu erstellen.
Technische Funktionsweise von Corthix
Die Plattform fungiert als Orchestrierungsschicht zwischen Eingabe, Provisionierung, Konfiguration und Service-Integration. Benutzer starten definierte Workflows über eine zentrale Oberfläche. Die Workflows verarbeiten strukturierte Parameter und übersetzen diese in technische Aktionen über angeschlossene Werkzeuge und Schnittstellen.
Für die Infrastruktur-Bereitstellung können Virtualisierungs- und IaC-Werkzeuge eingebunden werden, etwa zur Erstellung von VMs, Netzwerkkonfigurationen oder Basisressourcen. Anschließend übernimmt das Konfigurationsmanagement die gewünschte Zielkonfiguration des Systems, beispielsweise Benutzer, SSH-Keys, Softwarepakete, Docker, Fileshares, Logging oder Zugriffsrechte.
Ergänzend bindet die Plattform über APIs weitere Bestandssysteme an, etwa Monitoring, Backup, Inventar, Dokumentation oder Ticketing. Jeder Schritt wird protokolliert, statusgeführt und zentral sichtbar gemacht. Dadurch werden technische Prozesse reproduzierbar, auditierbar und deutlich einfacher zu betreiben
Beispielhafter Use Case 1: Bereitstellung neuer virtueller Maschinen für Forschungsprojekte
Ein Institut startet ein neues Projekt, ein Team braucht kurzfristig eine oder mehrere VMs für eine Demo, Datenauswertung, Testumgebung oder einen internen Service. Corthix orchestriert folgende Schritte:
- Benutzer startet Workflow
- Corthix legt VM in Proxmox oder anderer Virtualisierungsplattform an
- Corthix setzt Netzwerk-/VLAN-Parameter
- Basis-Härtung und Paketinstallation via Ansible/Puppet
- DNS / Inventar / Monitoring-Einträge werden automatisiert via API hinzugefügt
- Status-Updates werden von Corthix an alle Beteiligten verschickt
Nutzen für das Institut:
- kein Ticket-Pingpong zwischen Fachbereich und IT
- standardisierte, sichere Serverbereitstellung
- deutlich schnellere Time-to-Use für neue Projekte
Beispielhafter Use Case 2: Standardisierte Einrichtung von Projekt- oder Arbeitsgruppen-Servern
Nicht nur ein Server wird gebraucht, sondern auch direkt eine definierte Zielkonfiguration: Linux-User, SSH-Keys, Fileshares, Docker, Backups, Monitoring, Logging, Zugriffsrechte. Mit Corthix läuft das folgendermaßen ab:
- Benutzer startet Workflow „Projektserver bereitstellen“
- Eingaben: Projektname, Kostenstelle, Laufzeit, gewünschte Softwarebausteine
- Proxmox/Terraform erstellt Infrastruktur
- Ansible konfiguriert Rollen und Pakete
- API-Calls binden Backup, Monitoring, Dokumentation oder Ticketing an
- Status und Ergebnis laufen zentral in eurer Oberfläche zusammen
Nutzen für das Institut:
- wiederholbare Standards statt individueller Handarbeit
- weniger Fehlkonfigurationen
- neue Projektumgebungen sind in einem konsistenten Zustand
Beispielhafter Use Case 3: Rechtebasierte Netzwerkkonfiguration für Labore, Prüfstände und Büros
Institute haben Labore, Testfelder, Geräte, Sondernetze und wechselnde Projektteams. Ports, VLANs und Netzsegmentierungen müssen sauber und nachvollziehbar umgestellt werden. Es wird vielerorts in vernetzten Labor- und Testumgebungen gearbeitet, wo Interoperabilität und Geräteintegration relevant sind. Corthix sorgt für einen optimalen Ablauf:
- Benutzer wählt Workflow „Port/VLAN umstellen“
- Eingaben: Switch, Port, gewünschtes VLAN, Berechtigungsgrund
- Workflow prüft Rolle/Berechtigung des Nutzers
- Ansible oder API konfiguriert Switch
- optional Dokumentation / Change-Log / Bestätigungsmail
Nutzen für das Institut:
- weniger manuelle CLI-Eingriffe auf Netzkomponenten
- bessere Nachvollziehbarkeit und Rechtekontrolle
- schnellere Änderungen bei Gerätewechseln oder Projektumbauten
Beispielhafter Use Case 4: Patch- und Update-Orchestrierung für Linux-Server und Infrastruktur
Institute betreiben viele Server und teils große Infrastrukturen; das können hunderte Server und sehr hoher Rechenkapazitäten sein. Corthix orchestriert:
- Auswahl von Systemgruppen in der Oberfläche
- Vorab-Prüfung per API oder Script: Erreichbarkeit, Wartungsfenster, Abhängigkeiten
- Ansible führt OS-Updates oder Firmware-nahe Standardabläufe aus
- optional Reboot-Steuerung in definierter Reihenfolge
- Ergebnisbericht pro System und Gesamtstatus im Workflow
Nutzen für das Institut:
- Updates werden planbarer und transparenter
- weniger manueller Aufwand für wiederkehrende Betriebsaufgaben
- IT sieht sofort, wo ein Lauf erfolgreich war und wo nachgearbeitet werden muss
Beispielhafter Use Case 5: Onboarding eines neuen Forschungsdienstes oder Tools
Ein Team möchte einen internen Webservice, Git-Dienst, Datenservice oder Projekt-Connector produktiv nutzen. Dafür müssen mehrere Systeme koordiniert eingerichtet werden. Mit Corthix passiert alles in einem einzigen Workflow:
- VM oder Container-Zielumgebung erstellen
- Basiskonfiguration ausrollen
- Reverse Proxy / Zertifikat / DNS via API anlegen
- Monitoring und Logging anbinden
- Benachrichtigung an IT und Service Owner
Nutzen für das Institut:
- aus vielen Einzelschritten wird ein standardisierter Service-Launch
- weniger Übergabeverluste zwischen Infrastruktur, Netzwerk und Admins
- neue Dienste sind schneller und sauberer betriebsfähig
